Zuiryū-ji

Der Zuiryū-ji ist ein buddhistischer Tempel in Takaoka (Präfektur Toyama) aus dem Jahr 1613.

Die Anlage wurde ab 1645 erweitert. Bei ihrer Fertigstellung im Jahr 1663 umfasste sie 118.800 m² und wurde von zwei Burggräben umschlossen.

Das Zentrum bildet die Buddha-Halle. Eingerahmt wird sie von dem Haupttor, einer Gebetshalle mit Teehaus, einem Zen-Gebäude zur Meditation und einem Refektorium. Gänge verbinden die Seitengebäude miteinander.

Der Zuiryū-ji befindet sich zwischen den Bahnstationen Shin-Takaoka und Takaoka, und ist von beiden aus in etwa 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Der Eintritt kostet 500¥.

Takaoka und Kagaonsen

Heute waren wir im Nachbarort Takaoka, wo sich kaum noch ein Tourist hin verirrt. Zu sehen gab es eine schöne Tempelanlage namens Zuiryū-ji, sowie einen Buddha, der im Freien sitzt.

Außerdem waren wir in dem Örtchen Kagaonsen, der uns bei der Fahrt nach Kanagawa durch eine große goldene Statue auf einem Hügel auffiel. In Reiseführern konnten wir nichts dazu finden, also fuhren wir einfach hin, und fanden eine Tempelanlage im Dörnröschenschlaf. Ein Teil der Gebäude war in einem bedauernswerten Zustand, aber wir bekamen eine persönliche Führung und sahen einen Saal mit 1188 goldenen Buddha-Statuen, eine 10 Meter hohe vergoldete Glocke und eine 17 Meter hohe 5-stöckige Pagode, natürlich auch in Gold. Die Statue auf der Außenseite ist stolze 73 Meter hoch. Früher muss das wirklich eine Attraktion gewesen sein. Für uns eine der Überraschungen, wegen der wir immer wieder gerne nach Japan reisen.