Das ist unsere Route für diese Japan-Reise...

Wir fliegen nach Ōsaka Kansai, wo wir unsere Freundin Chīko treffen und zusammen mit ihr am nächsten Tag Kyōto erkunden werden. Danach werden wir uns einer Reisegruppe anschließen, werden Nara besuchen und uns "Geishatänze" in Kyōto ansehen. Danach geht es mit dem Shinkansen und einem Expresszug nach Nagasaki, mit Zwischenstation in Himeji, wo wir uns diesmal die fertig restaurierte Himeji-jō ansehen werden. Von Nagasaki aus machen wir einen Tagesausflug nach Shimabara. Danach geht es über Hiroshima und Kurashiki nach Tōkyō. Dort werden wir noch einen Ausflug nach Nikko machen, bevor der Gruppenteil der Reise beendet ist. Alleine geht es dann nach Takayama in den Japanischen Alpen, wo wir in einem Ryokan übernachten werden. Letzte Station ist Nagoya, bevor wir über Ōsaka Kansai wieder nach Deutschland zurückkehren.

Ursprünglich sollte die Reise über den Badeort Beppu und Kumamoto nach Nagasaki gehen. Das schwere Erdbeben vom 15. April hinterließ aber schwere Schäden an der Burg von Kumamoto und an der Infrastruktur der Umgebung, so dass wir stattdessen Shimabara anschauen werden.

Es ist ein ganz schön volles Programm für zwei Wochen, aber wir freuen uns schon riesig, Japan wiederzusehen.


Karte: Natural Earth, Public Domain

Es geht endlich los! Nach 6 Jahren "Abstinenz" freuen wir uns riesig darauf, Japan wiederzusehen.

Diesmal entschlossen wir uns, von dem für uns günstiger gelegenen Flughafen in Düsseldorf zu fliegen. Zuerst geht es mit einem Airbus A380 nach Dubai, danach mit einer Boeing 777 weiter nach Ōsaka Kansai.

Friday, May 13, 2016

Wir sind endlich in Japan angekommen.

Der Flug war strapaziös. Die Innenausstattung der Boeing 777 war schon etwas älter, zudem war es eng und laut in der Maschine.

Doch all das ist jetzt vergessen. Wir kamen in Ōsaka an, wo uns bereits unsere Freundin erwartete. Zusammen fuhren wir mit der Bahn nach Kyōto, wo wir uns noch schnell eine SIM-Karte für mobiles Internet und einen kleinen Happen zu essen organisierten.

Die Nacht verbringen wir in einem einfachen Businesshotel in Bahnhofsnähe. Es ist immer wieder erstaunlich, wie klein so ein Hotelzimmer sein kann. Aber das Bett ist groß genug, für eine Nacht ist es völlig ausreichend. Morgen werden wir uns zu dritt Kyōto anschauen, bevor übermorgen mit der Reisegruppe das eigentliche Programm losgehen wird.

Nach einem einfachen Frühstück fuhren wir zum Fushimi Inari. Der Schrein ist der Fuchsgottheit Inari gewidmet und ist besonders bekannt für seine tausende Torii, die wie eine Allee den Berg hinaufführen. Natürlich gingen wir die etlichen Treppen bis ganz nach oben, wo wir mit einer schönen Aussicht auf Kyōto belohnt wurden.

Als nächstes besuchten wir den Kyomizu-dera. Dieser Tempel ist bekannt für seine riesige Holzterrasse auf langen Holzstelzen, wieder ein Postkartenmotiv. Wir fuhren mit dem Bus hin, was ein Erlebnis für sich ist. Am Ziel angekommen drängelt man sich nach vorne und zahlt beim Fahrer. Am besten passend, denn sonst muss man an einem Wechselautomaten erst einmal das Geld klein machen und hält dabei den ganzen Betrieb auf.

Wir schlenderten noch ein wenig durch Kyōto, probierten Sake-Softeis und ließen den Tag in einem kleinen Zen-Garten ausklingen. Danach war es leider schon Zeit, uns von unserer japanischen Freundin zu verabschieden.

Morgen beginnt der Gruppenteil der Reise. Dafür wechselten wir erst einmal in ein anderes Hotel. Zum Glück mit deutlich größerem Zimmer.

Das heutige Programm kannten wir größtenteils schon von unserer ersten Japanreise, aber so ist das halt bei Gruppenreisen. Wir absolvierten das touristische Pflichtprogramm eines Kyōto-Besuchs und sahen den Kinkaku-ji, den Ryōan-ji mit dem berühmten Steingarten und das Nijō-Schloss.

Neu war für uns der Sanjūsangen-dō. Hier stehen in einer langen Halle 1001 mannshohe Buddastatuen aus dem 12. und 13. Jahrhundert auf einer Tribüne. Ein beeindruckender Anblick. Leider war das Fotografieren in der Halle strengstens verboten.

Da abends noch etwas Zeit übrig war, fuhren wir mit der Gruppe noch einmal zum Fushimi Inari, der eigentlich gar nicht auf dem Programm stand. Doppelt hält bekanntlich besser.