Schon wieder Japan? Aber sicher! ­čśü Diesmal werden wir uns von dem Land im Sp├Ątherbst verzaubern lassen.

Wir werden (hoffentlich) die Herbstlaubf├Ąrbung der Ahornb├Ąume sehen, nach der Kirschbl├╝te das zweitwichtigste Naturschauspiel im Jahr. Auf dem Plan stehen au├čerdem winterliche Lichtdekorationen in den Gro├čst├Ądten. Und ÔÇô kein Scherz ÔÇô wir werden ein paar deutsche Weihnachtsm├Ąrkte besuchen.

Unsere Reise beginnt diesmal in T┼Źky┼Ź. Von dort werden wir uns Richtung Westen bis Kagoshima auf der Hauptinsel Ky┼źsh┼ź vorarbeiten, wo wir einen Blick auf den rauchenden Vulkan Sakurajima werfen werden. Mit einem Abstecher nach Shikoku geht es dann wieder bis nach T┼Źky┼Ź zur├╝ck. Diesmal haben wir auch einen Aufenthalt in ┼îsaka geplant. Die Stadt stand schon immer auf unserer Liste, aber bisher haben wir es nicht geschafft, sie zu besuchen.

Bald geht es los! Wir sind schon ziemlich aufgeregt.


Karte: Natural Earth, Public Domain

Nach einem langen Flug sind wir endlich angekommen. Als Erstes holten wir uns den Rail Pass f├╝r die Bahnfahrten und die SIM-Karte f├╝r mobiles Internet. Es kann losgehen!

Unsere erste Station und Ausgangspunkt f├╝r die kommenden zwei Tagesausfl├╝ge ist Yokohama. Das Hotel hat eine fantastische Sicht auf die Bucht. Festlich beleuchtete Stra├čen und gro├če Weihnachtsb├Ąume in den Hotelfoyers bringen uns bereits in weihnachtliche Stimmung. Ein Bootsanleger, der die Bucht mit Weihnachtsmusik beschallt, tut sein ├╝briges. ­čÄä

Aber jetzt, fr├╝h am Abend, schl├Ągt der Jetlag gnadenlos zu. Wir k├Ânnen unsere Augen kaum noch offen halten. Morgen geht es nach Kamakura.

Kamakura, 29┬░C, perfektes Strandwetter... ­čśÄ

Der K├╝stenort Kamakura ist ein Pflichtbesuch f├╝r Japanreisende. Die meisten gef├╝hrten Touren karren ihre Besucher allerdings nur zu dem Hasedera-Tempel und dem gro├čen Buddha. Wir haben sie schon zwei mal gesehen und deshalb heute ausgelassen. Der Ort hat so viel mehr zu bieten!

Wir besuchten den Schrein Tsurugaoka Hachimangu und den Tempel Kenchoji mit seiner Aussichtsplattform Hanso-bo, von der aus man bei gutem Wetter einen sch├Ânen Blick auf Japans Wahrzeichen, den Fuji-san, hat. Au├čerdem hatten wir so die M├Âglichkeit, beim Kamakura Chacha hausgemachtes Matcha-Eis zu probieren, das in den Intensit├Ątsstufen 1 (schwach) bis 5 (f├╝r Matcha-Kenner) angeboten wird.

Nach einer ausgiebigen Pause am Sandstrand fuhren wir noch in den Nachbarort ├Ľfuna, wo der riesige Kopf der ┼îfuna Kannon schon von Weitem zu sehen ist.