Der Garten im Heian-Schrein

Im Osten Kyōtos befindet sich der Heian-jingu, eine 1895 errichtete große Schreinanlage.

Um den Schrein herum verläuft der Shin-en, der Göttergarten. Er ist 33.060 m² groß und beinhaltet mehrere Teiche, die durch Wege miteinander verbunden sind. Etliche Kirschbäume zieren den Garten und machen die Anlage damit zu einem Pflichtbesuch während der Kirschblüte.

In den Teichen findet man sonst eher seltene Tierarten wie die gelbe Sumpfschildkröte oder die japanische Wasserschildkröte. Die Fische und Schildkröten lassen sich gerne füttern, entsprechendes Futter kann man vor Ort kaufen.

Der Besuch des Heian-jingu selbst ist kostenlos, der Zugang zum Garten kostet 600¥. Es lohnt sich, nicht zu spät zu kommen, denn die Zeit vergeht dort wie im Flug, aber der Garten schließt um 17 Uhr.

Philosophenweg

Heute waren wir wieder alleine unterwegs. Wir gingen den Philosophenweg am östlichen Stadtrand von Kyōto entlang. Er beginnt in der Nähe des Ginkaku-ji, dem silbernen Pavillon. Der malerische Weg folgt einem Bach. Immer wieder kann man ihn verlassen, um einen Tempel oder Schrein in der Nähe zu besuchen.

Nach einem Abstecher zum Heian-Schrein gingen wir weiter durch den Stadtteil Gion mit seinen alten Teehäusern. Wenn man Glück hat, kann man hier eine echte Geiko sehen (so nennt man hier eine Geisha). Wir hatten leider kein Glück.

Am Abend ging die Gruppe ein letztes Mal gemeinsam essen. Wir waren in einem japanischen Restaurant, wo wir uns mit vielen kleinen Gängen durch die japanische Küche probieren konnten.

Damit endet auch schon der letzte Tag unserer Reise. Das Gepäck ist fertig gepackt für den Rückflug. Morgen früh holt uns der Bus ab und bringt uns zum Flughafen. Wir wären gerne noch etwas länger geblieben.