Mit der Gruppe durch Kyōto

Das heutige Programm kannten wir größtenteils schon von unserer ersten Japanreise, aber so ist das halt bei Gruppenreisen. Wir absolvierten das touristische Pflichtprogramm eines Kyōto-Besuchs und sahen den Kinkaku-ji, den Ryōan-ji mit dem berühmten Steingarten und das Nijō-Schloss.

Neu war für uns der Sanjūsangen-dō. Hier stehen in einer langen Halle 1001 mannshohe Buddastatuen aus dem 12. und 13. Jahrhundert auf einer Tribüne. Ein beeindruckender Anblick. Leider war das Fotografieren in der Halle strengstens verboten.

Da abends noch etwas Zeit übrig war, fuhren wir mit der Gruppe noch einmal zum Fushimi Inari, der eigentlich gar nicht auf dem Programm stand. Doppelt hält bekanntlich besser.

Kyōto

Wir besuchten den früheren Kaiserpalast aus der Zeit, als Kyōto noch die Hauptstadt Japans war. Wir schafften es gerade rechtzeitig vor einem heftigen Gewitter in das Gebäude hinein. Drinnen gab es kein Kunstlicht, es war ziemlich dunkel. Fotografieren wäre aber sowieso nicht erlaubt gewesen. Schade, denn die alten Wandzeichnungen sind sehenswert. Interessant ist auch der Holzboden, der beim Begehen quietscht, um Eindringlinge zu verraten.

Bei etwas besserem Wetter besuchten wir dann den Hojo-Teien, einen der berühmtesten Steingärten Japans. Er befindet sich auf dem Gelände des Ryōanji mit einem sehenswerten Landschaftsgarten.

Nächste Station war der Kinkakuji, der goldene Pavillon.

Den Nachmittag hatten wir frei, und wir sahen uns in Kyōto um. Der Tempel Higashi honganji liegt mitten in der Stadt. Ein Nebengebäude wird gerade restauriert, aber wir konnten es von innen anschauen. Danach waren wir am Hauptbahnhof. Ein riesiges Gebäude, in dem Rolltreppen bis in den Himmel zu fahren scheinen.

Südlich vom Bahnhof gibt es ebenfalls noch Tempel und Schreine. Wir schauen uns noch den Kōshōji an, aber unsere schmerzenden Füße beenden den frühen Abend dann vorzeitig.