Reisetagebuch November 2018: Tōkyō 2

An unserem letzten Tag in Tōkyō gab es ein buntes Programm. Die Icho Namiki ist eine Gingko-Allee, die immer noch in einem prächtigen Gelb leuchtet, auch wenn viele Gingko-Bäume schon fast alles Laub verloren haben.

Danach besuchten wir den Yebisu Garden Christmas Marché. Der vermeintliche Edel-Weihnachtsmarkt bestand aber aus lediglich drei Buden, die Geschenkartikel verkauften. Neben einem Weihnachtsbaum befindet sich dort auch der angeblich größte Baccarat-Kronleuchter der Welt. Die Turmuhr am Yebisu Garden Place rundete das Erlebnis ab. Zur vollen Stunde stellt dessen Spieluhr eine Oktoberfestparade dar.

Im Hibiya Park hätten wir gerne noch einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt besucht. Er ist dem Markt in Dresden nachempfunden, seine 14 Meter hohe Weihnachtspyramide wurde sogar von dort importiert. Leider öffnet der Markt erst am 14. Dezember seine Pforten, wir werden dann schon wieder zu Hause sein.

Mit der Yamanote-Linie, berüchtigt für seine vollgestopften Züge zur Rush Hour, fuhren wir schließlich noch zwei Illuminationen an. Die Shibuya Blue Cave Illumination zeigt eine Lichtanimation aus mit 600.000 LEDs geschmückten Bäumen. Die Minna no Illumi ist dezenter, aber nicht weniger sehenswert. Hier sind Bäume entlang eines Flussufers mit pinken und gelben LEDs geschmückt.

Morgen fahren wir in den Stadtteil Narita und werden uns dort noch einen Tag umschauen.

Reisetagebuch November 2018: Tōkyō

Heute ging es gemütlich durch Tōkyō. Im Stadtteil Asakusa besuchten wir zuerst den Senso-ji. Der Tempel gehört zu unserem festen Programm bei jedem Tōkyō-Besuch.

Danach gingen wir in eine kleine Galerie, in der Künstler Miniaturen und Fotos aus Miniaturwelten ausstellten.

Am Tōkyō Skytree befindet sich ein weiterer deutscher Weihnachtsmarkt. Er ist allerdings sehr klein, das Angebot mehr oder weniger auf Glühwein (eher ein Glühpunsch), Crêpe, Bier und Bratwürste beschränkt. Dafür sang eine japanische A-cappella-Gruppe am Weihnachtsbaum ihre Lieder.

Der Landschaftsgarten Rikugien bot im Abendlicht noch ein wenig Momiji-Stimmung. Nach Sonnenuntergang wird die Parkanlage mit Scheinwerfern erleuchtet und bietet eine ganze andere Sicht auf die Natur.

Reisetagebuch November 2018: Momiji in Arashiyama

Heute stimmte einfach alles. Bei allerbestem Fotografiewetter besuchten wir den Nachbarort Arashiyama. Er war zwar touristisch sehr überlaufen, aber das aus gutem Grund. Die Herbstlaubfärbung bot ein Spektakel grüner, gelber und roter Farbtöne.

Zum Abschluss fuhren wir noch ein wenig weiter nach Kameoka. Dort wollten wir die Ruine der Tanba Kameyama-Burg besuchen, aber der Zugang war gesperrt.

Damit endet unser Aufenthalt in Kyōto. Morgen steht uns eine 4½ Stunden lange Fahrt mit dem Shinkansen nach Kagoshima bevor.

Reisetagebuch November 2018: Momiji in Kyōto

Das Wetter war uns überwiegend gut gesonnen. Außerdem ist laut den Nachrichten in Kyōto momentan der Höhepunkt der Herbstlaubfärbung erreicht. Wir besuchten einen Teil der unzähligen Schreine und Tempel im östlichen Teil Kyōtos, wie etliche Japaner auch, die mit Kameras bewaffnet die Anlagen stürmten.

Also dann, viel Spaß beim Betrachten bunter Blätter. 😁